Gewerkschaften fordern Stopp des Personalabbaus

Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der GdP, fordert mit den anderen Gewerkschaften des DGB, die neue Bundesregierung auf, den Personalabbau im öffentlichen Dienst zu stoppen. Dies würde auch den beschäftigten im BAG zu Gute kommen.

Oliver Malchow,
Bundesvorsitzender der GdP, fordert mit den anderen Gewerkschaften des DGB, die neue Bundesregierung auf, den Personalabbau im öffentlichen Dienst zu stoppen.
Foto: GdP

Berlin. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes erwarten von der neuen Bundesregierung, in gemeinsamer Verantwortung mit den Ländern und Kommunen den fortschreitenden Personalabbau zu stoppen.

Für die Gewerkschaft der Polizei (GdP) erklärte Bundesvorsitzender Oliver Malchow:

 

„Durch den Personalabbau der letzten Jahre ist die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des öffentlichen Dienstes, insbesondere auch der Polizei bedroht. Soll der hohe Standard der inneren Sicherheit in Deutschland gewahrt bleiben, muss die Einnahmesituation der Länder verbessert werden. Es kann und darf nicht sein, dass sich in Zukunft nur zahlungskräftige Länder ausreichend Polizeibeamtinnen und -beamte zum Schutz und zur Sicherheit ihrer Bürger leisten können.“

 

In einem Schreiben an die Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD zu den Koalitionsverhandlungen fordern die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes im Deutschen Gewerkschaftsbund, die Föderalisierung des öffentlichen Dienstrechts zurückzunehmen.

 

Hier der Brief vom Deutschen Gewerkschaftsbund.


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