neue Mütterrente: vorsorglicher Antrag auf Neuberechnung

Mütter, Großmütter und Urgroßmütter können die neue Mütterrente erhalten, sobald sie gesetzlich verankert ist. Ein vorsorglicher Antrag unterstützt dabei... Foto:Jerzy Sawluk / pixelio.de

Mütter, Großmütter und Urgroßmütter können die neue Mütterrente erhalten, sobald sie gesetzlich verankert ist.
Ein vorsorglicher Antrag unterstützt dabei…
Foto: Jerzy Sawluk / pixelio.de

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Thema „neue Mütterrente“ dürfte für unsere männlichen Kollegen genauso interessant sein, wie für unsere Kolleginnen. Entweder sind wir selbst Mutter oder mit den Müttern unserer Kinder verheiratet, leben mit ihnen zusammen bzw. haben eine Mutter.

Folgende aktuelle Meldung erhielten wir – genau zu diesem Punkt – über unsere GdP Frauengruppe:

…“Die große Koalition plant die Einführung einer Mütterrente auch für Kinder, die vor 1992 geboren wurden. Anspruch auf diese Rente haben alle Frauen, auch wenn sie bereits in Altersrente sind. Also auch Großmütter und Urgroßmütter, soweit sie noch leben, können diese neue Mütterrente beantragen. Von Bundestagsangehörigen, voran die weiblichen Abgeordneten,
wurden bereits entsprechende Anträge seit November 2013 bei den Rentenversicherungsträgern eingereicht.“

Mittlerweile hat zwar die Deutsche Rentenversicherung mitgeteilt, dass eine automatische Neuberechnung ab Inkrafttreten des Gesetzes stattfinden wird, es wird aber empfohlen, den Antrag dennoch bereits jetzt  zu stellen, in der Hoffnung, dass dann eine Nachberechung bereits ab Antragstellung oder gar für frühere Zeiten durchsetzbar ist. Ab Juli 2014 wird das Gesetz vermutlich
in Kraft treten. Das anliegende Muster des Antrages können Sie gern im Kolleginnen- und BekanntInnenkreis weitergegeben...

Gerne kommen wir der Aufforderung nach und stellen das Musterschreiben hiermit zum Download bereit.

Symbol Word  Musterschreiben

 


Themenbereich: Rente / Pension | Drucken

2 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Planen Sie dann die Zahlung für das dritte Jahr der Kindererziehungszeiten, welches im Gesetzesentwurf nicht geplant ist, zu übernehmen? Geht der Antrag hierauf an Sie?

  2. @Uwe,

    vielen Dank für Ihren Kommentar.
    Da wir als Gewerkschaft nicht der Gesetzgeber sind, dürften Ihre Fragen somit ins Leere laufen. Gleichzeitig können wir Ihnen keinen geänderten Rentenbescheid erstellen. Also auch hier sind wir offensichtlich der falsche Adressat Ihrer Beschwerde / Anregung. Sollten Sie Kritik an dem Gesetzentwurf nehmen wollen, empfehlen wir Ihnen, sich an Ihre Bundestagsabgeordneten Ihres Wahlkreises zu wenden.

    mit freundlichem Gruß

    Mario Märgner
    Vorsitzender der
    GdP Güterverkehrspolizei des Bundes